Ich bin gerne fremd – lerne mich kennen

Ein Projekt der Gemeinde Wieselburg in Kooperation mit halle2.

 

Ein soziokulturelles Projekt im öffentlichen Raum in Wieselburg mit permanenter interaktiver Ausstellung.

 

Eröffnung: Samstag, 26. Juni 2010 um 17:00 Uhr 

Im Beisein des Bürgermeisters, des Gemeinderats und der Presse.

 

Ausstellungszeitraum: 26. Juni 2010 bis 23. Oktober 2010

Abschlussveranstaltung: 23. Oktober 2010 um 15:00 Uhr

Ort: Schlosspark Wieselburg

Projektverantwortliche: Mag. Heidemarie Bauer-Just

 

 

Wir leben in der Stadt Wieselburg und ihrer Umgebung gemeinsam mit uns fremden Identitäten, für die auch unsere Identität eine fremde ist. Dieses Projekt lädt die Menschen, die hier leben, ein, das jeweils Andere/Unbekannte zu entdecken.

 

Ziel des Projektes

 

Wissensvermittlung über unterschiedliche kulturelle Identitäten. Um gemeinsam ohne Vorurteile, Angst vor Fremdem, Unbekanntem, Fremdenhass und Populismus zu leben, ist es wichtig, einander kennen zu lernen.

 

Bedruckte Fahnen mit Bildern und Texten sollen ein breites Spektrum an Wissenswertem zu unterschiedlichen Herkunftsländern von hier lebenden Migrantinnen und Migranten der breiten Bevölkerung zugänglich machen.

Jeweils drei Fahnen widmen sich einem Herkunftsland der in Wieselburg lebenden Migrantinnen und Migranten. Erfasst werden acht Herkunftsländer: Japan, China, Türkei, Polen, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kroatien und Rumänien.

 

Die Fahnen jedes Herkunftslandes werden drei Wochen lang ausgestellt. Dann ist das nächste Herkunftsland an der Reihe. So werden im gesamten Ausstellungszeitraum alle Länder der Reihe nach präsentiert. Eine zusätzliche Fahne enthält Basisinformationen zum Projekt und ist während des gesamten Zeitraums präsent.

 

Themenbereiche zu den Herkunftsländern

 

Geschichte, Politik, Wirtschaft, Religion, Kultur, Kunst, Sprache, Umwelt, sozialer Verhaltenskodex, Rezepte zum Nachkochen, Sprichwörter und Sprachbeispiele aus den jeweiligen Herkunftsländern.

 

Ort des Geschehens

 

Schlosspark Wieselburg: Rondo mit Baum und Parkbänken.

Dieser Ort bietet mit seinen Parkbänken schon jetzt einen Treffpunkt für junge und ältere Menschen sowie Familien. Mitten in Wieselburg sitzen, betrachten, lesen, neugierig werden, Wissenswertes erfahren, miteinander reden und sich kennen lernen. Hier soll „Fremdes/Unbekanntes“ zu „Bekanntem/Wiedererkanntem“ werden.

 

Für ein vorurteilsfreies Zusammenleben von selbstbestimmten und selbstbewussten Menschen.