hiesige & dosige

 

Das 2-tägige Weltmusik-Festival von halle2.

 

************** GEÄNDERTER VERANSTALTUNGSORT **************

 

Ort: Messegelände 4/Halle 12

 

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Weil mit äußerster Wahrscheinlichkeit Gewitter zu erwarten sind, findet hiesige & dosige in der "Freilufthalle" 12 statt. Auch wenn's nass wird, geht das Festival ungestört weiter und alle bleiben trocken.

Weil die Halle offen gestaltet ist, bleibt das Outdoor-Feeling erhalten.

Wir freuen uns auf euer Kommen und sind schon voller Vorfreude!

 

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Datum: Freitag/Samstag, 4./5. August 2017

Ort: Messegelände 4/Halle 12

Eintritt: Freiwillige Spende

 

Anfahrtsplan

Anfahrtsplan zum Download (pdf)

Unterkunft/Camping

 

Siehe auch: Musik-Workshops im Rahmen von hiesige & dosige – diesmal gibt's gleich zwei Workshops, einen zum Thema Rap, einen zum Thema Trommeln.

 

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Line-up: 


19:00 Uhr: Santai (Deutschland, Polen, Belgien) Hörprobe
20:15 Uhr: Impala Ray (Bayern) Hörprobe
22:00 Uhr: Granada (Österreich/Graz) Hörprobe
24:00 Uhr: Soweto Soul (Südafrika) Hörprobe

 

18:00 Uhr: Workshop-Konzert
18:45 Uhr: Skero + DJ + Blasmusik
(Österreich) Hörprobe
20:15 Uhr: Sonderos De Verdad (Kuba) Hörprobe
22:00 Uhr: Electro Deluxe (Frankreich, USA) Hörprobe
24:00 Uhr: Pat Thomas & the Kwashibu Area Band (Ghana) Hörprobe

 


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PROGRAMM, Freitag, 4. August 2017:

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Santai (Deutschland, Polen, Belgien) 19:00Uhr

 

Santaï kennt keine Grenzen. Die Mitglieder der sechsköpfigen Band kommen aus Deutschland, Polen und Belgien, ihre Wurzeln reichen von den USA über Kroatien bis nach Indonesien. Und auch ihre Musik überschreitet die Genregrenzen zwischen Folk, Rap, Reggae, Blues und Klezmer. – Santaï kommt aus dem Indonesischen und bedeutet so viel wie leicht, ungezwungen oder entspannt. Hörprobe

 

Besetzung:
> Rachel Solomon (Gesang, Akkordeon, Bass)
> Mateusz Malcharek  (Drums, Bass)
> Michael Gramlich (Bass, Gitarre)
> Noah Niehaus  (Gesang, Gitarre)
> Marieke Werner (Klarinette)
> Jascha Bareis  (Cello)

 

Foto: © Eddy van den Broek

 

 



Impala Ray (Bayern) 20:15 Uhr

 

Das klingt erst mal nicht nach einer typisch bayerischen Band. Die Musikerinnen und Musiker kommen aber tatsächlich aus München und begeistern gerade mit ihrem Tuba-Hackbrett-Trompeten-Schlagzeug-Song "Stay".

BayFolk nennen Impala Ray ihre Musik. Die vierköpfige Band um Rainer Gärtner möchte, dass ihr Sound trotz Tuba und Hackbrett nach modernem Folk und nicht nach Volksmusik klingt. Es ist ein außergewöhnlicher Sound, eine Verbindung aus dem lässigen Lifestyle der San Francisco-Bay-Area der 1960er-Jahre und dem Charme der bayerischen Tradition.

Da wird plötzlich die Tuba aus ihrer gewohnten Volksmusik-Umgebung herausgerissen und mit dem E-Bass getauscht. Das Hackbrett wird kurzerhand zum Soloinstrument umfunktioniert und klingt nach einer Mischung aus Mandoline und Synthie. Und die smarten Akustikgitarrenriffs geben zusammen mit den unverschämt frischen Drums den nötigen Drive dieser Musik. Ein unvergleichliches Sounderlebnis plus überragender Live-Show. Hörprobe

 

Besetzung:

> Rainer Gärtner (Gitarre, Gesang)

> Nicola Missel (Tuba)

> Carmen Unterhofer (Hackbrett, Gesang)

> Dominik Haider (Drums)

 

Foto: © Christopher Wesser

 

 



Granada (Österreich/Graz) 22:00 Uhr

 

Der Name der Band hat nichts mit der gleichnamigen spanischen Stadt zu tun. Es geht um den Ford Granada, einen Mittelklassewagen aus den 70er- und 80er-Jahren. Nicht nur das Auto an sich, sondern vor allem der Klang des Namens hat es den fünf Musikern angetan.

Mit viel Wortwitz besingt die Band auf Österreichisch etwa den Wunsch, in die Südsee zu reisen, oder dass ihnen Palmen am Balkon lieber sind als eine Reise nach Italien –  dass aber im Grunde alles, wie die Österreicher so gerne sagen, „Eh ok“ ist.

Eine wunderbar zeitgemäße Mischung aus Pop, Indie, Folk und viel Lokalkolorit. So charmant hat schon lange niemand mehr ein Akkordeon in einen klassischen Rocksound verpackt – am besten selbst reinhören! Hörprobe

 

Besetzung:
> Thomas Petritsch (vuglo: Effi)
> Roland Hanslmeier (Schlagzeug)
> Alexander Christof (Akkordeon, Gesang)
> Lukacz Custos (Gitarre, Gesang)
> Jürgen Schmidt (Bass, Gesang)

 

Foto: © Philipp Hafner

 

 



Soweto Soul (Südafrika) 24:00 Uhr

 

Soweto Soul geben der musikalischen Seele südafrikanischer Townships eine Stimme. Von alten Musikstilen wie Pennywhistle Jive und Mbaqanga über die südafrikanische House-Variante Kwaito bis hin zu Hip-Hop präsentiert die Band die kulturelle Vielfalt ihrer Heimat.

Die klassischen Zulu-Drums sind die Inspiration der Musik. Dazu mischen sich Soul, Jazz, Reggae, House und Rap. Mit ihrer Musik durchbricht die Band Grenzen der musikalischen Welten Südafrikas und es entsteht ein neuer, spannender und dennoch unverwechselbarer südafrikanischer Sound. Soweto Soul ist eine Hommage an die musikalische Seele der Townships. Ihre Liveshow mit theatralischen Szenen und viel Humor bedeutet pure Energie und Lebensfreude. Hörprobe

 

Foto: © Moeketsi Moticoe

 


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PROGRAMM – Samstag, 5. August 2017:

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Skero + DJ + Blasmusik (Österreich) 18:45 Uhr

 

Nach seinem Durchbruch 2010 mit „Kabinenparty“ – Platz 4 der Ö3-Charts; mehr als 7 Millionen Clicks auf Youtube – aus Album „Memoiren eines Riesen“ (2009) ist es für den Mainstream-Hörer etwas ruhiger um den Riesen geworden. 2012 veröffentlichte er noch ein letztes Album mit seiner Ur-Band Texta, einige Features und Anfang 2014 ein Wienerlied-Album mit seiner neuen Formation Müßig Gang. Im Juni 2015 beglückte der 3-fache Amadeus-Gewinner und Platin-Rapper mit seinem lange erwarteten zweiten Soloalbum „Der Riese im Glashaus“. Die Single „gfrei di“ setzte sich wie gewohnt über die Genregrenzen hinweg und erreichte – wie auch die zweite Single „Hudeln“ – Platz 1 in den FM4-Charts.
Skero bezeichnet sich als radikalen Optimisten und will mit seiner Musik Hoffnung machen. Konträr zur globalen Ratlosigkeit in einer Musikrichtung, die meist nur gängige Drogendealerklischees und Konsum-Halli-Galli abfeiert. Hier wird aus dem Glashaus gefeuert und über persönliche Ängste und Träume philosophiert. Kein Selbstbeweihräucherungs-Rap für aufgeblasene Schulabbrecher.
Ein Rapper, der (nicht erst seit seiner Vaterschaft) Verantwortung für seine Musik
übernimmt und mit viel Witz und Leichtigkeit Nonsens aus dem Handgelenk
schüttelt. Live tritt Skero mit DJ Chrisfader (3-facher österrreichischer ITF-V-Champion) auf. Ein klassisches Hip-Hop-Set, bei dem auch der DJ seine Muskeln spielen lassen darf. Hörprobe // Skero feat. Monobrother aus Wieselburg

 

Besetzung:
> Skero
> Chrisfader
> Blasmusik-Band

 

Skero steht nicht nur am Samstagabend auf der Bühne, sondern leitet auch den diesjährigen Rap-Workshop. (Es gibt außerdem einen zweiten Workshop; für alle, die lieber trommeln.)

 

Foto: © Yannik Steer

 

 



Soneros de Verdad (Kuba) 20:15 Uhr

 

Als der Buena Vista Social Club 1997 sein erstes Album aufnahm, war er eine Gruppe älterer Herren, die schon als Kinder den Son, die traditionelle Musik Kubas, gelebt hat. Auf der Suche nach jüngerer Verstärkung zeigte sich schnell, dass nur einer den Son Cubano wie die Alten im Blut hatte: Luis Frank Arias, damals Anfang 30. Sein Name wurde legendär, er tourte durch die Welt und gründete 2002 seine eigene Band mit ehemaligen Mitgliedern des Buena Vista Social Club: Die Soneros de Verdad verstehen sich als „die zweite Generation des Buena Vista Social Club“ und feiern weltweit große Erfolge.

Die Soneros de Verdad gehören der zweiten Welle des Son an. Sie mischen ihre Musik mit anderen Stilen, z.B. Jazz- oder Bolero-Elementen, und begeistern das Publikum mit ihrer großen musikalischen Erfahrung, geballtem Können und überschäumender Lebensfreude. Hörprobe

 

Besetzung:

> Luis Frank Arias (Gesang)
> Lázaro Dilout (Trompete, Gesang)
> Nicolás Sirgado (Bass, Gesang)
> Sergio Veranes (Tres Cubano, Gesang)
> Querol Aldana (Gitarre, Gesang)
> Vivo Barrera (Percussion)
> Fabián Sirgado (Congas, Gesang)

 

Foto: © Termidor

 

 



Electro Deluxe (Frankreich, USA)

22:00 Uhr

 

Sieben Männer in schicken Anzügen, die auf ihren Shows ein riesiges musikalisches Feuerwerk abbrennen.

Gegründet 2001, hat sich die Band um den charismatischen Sänger James Copley (der erst 2010 dazustieß) von früheren Electo-Jazz-Beats hin zu einem energiegeladenen Cocktail aus Soul und Funk entwickelt.
Nach zehn Jahren des Reisens um die Welt, Auftritten in China, Indien, Kanada, Mexiko, Europa und Nordafrika, bei renommierten Festivals wie dem Montréal Jazz Festival, Jazz à Vienne, Cervantino, Solidays oder Le Printemps de Bourges feierten Electro Deluxe ihren zehnten Geburtstag mit der Veröffentlichung des Doppelalbums „Live in Paris“, aufgenommen in großer Big Band Besetzung.
Electro Deluxe: unglaubliche Energie und Bühnenpräsenz, ein unwiderstehlicher Rhythmus und eine Bläsersektion mit mächtig fettem Sound. Ein Erlebnis, das keinen auf den Stühlen hält. Hörprobe

 

Besetzung:

> James Copley (Gesang)

> Jérémie Coke (Bass)

> Thomas Faure (Saxophon)

> Arnaud Renaville (Schlagzeug)

> Gael Cadoux (Klavier)

> Vincent Payen (Trompete)

> Betrand Luzignant (Posaune)

 

Foto: © HLB 48

 



Pat Thomas & the Kwashibu Area Band (Ghana) 24 Uhr

 

Mit schnellem Schlagzeug, prickelnden Gitarrensounds, präzisen Bläsern und seiner goldenen Stimme schaffte „The Golden Voice of Africa“ Pat Thomas schon in den 60er- und 70er-Jahren seinen Beitrag zum „Highlife“, dem seinerzeit angesagtesten Popsound in ganz Accra, der Hauptstadt von Ghana, und weit darüber hinaus.

2015 brachte Thomas mit der Kwashibu Area Band, der Afrobeat-Legende Tony Allen und anderen großartigen Künstlern ein sensationelles Album heraus. Der Sound holt „Highlife“ in die Gegenwart und bringt Elemente aus Calypso, Swing und Rock‘n‘Roll ins Spiel. Und dann ist da noch Pat Thomas' magische, butterweiche Stimme. Absolut grandios, herrlich tanzbar! Hörprobe

 

 

Besetzung:

> Pat Thomas

> Kwame Yeboah

> Ben Abarbanel-Wolff

> Eric Owusu

> Emmanuel Ofori

> Prince Larbi

> Emmanuel Opoku Ware

 

Foto: © Etienne de Villars